WENZGASSE

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Kurzfilme – Poesie, Ironie und Schock

VON MAG.A CONSTANZE GREILHUBER GEPOSTET AM 23. JUNI 2021

Ausgangspunkt für die Produktion von Kurzfilmen mit der Handykamera bildete für die Schülerinnen und Schüler der Klassen 8A/8B und 8D eine intensive Auseinandersetzung mit der Sprache des Films. Für die Ideenfindungen waren nicht nur die Beschäftigung mit den Werken von Lumière und Méliès, bedeutenden Pionieren der Filmgeschichte, sondern auch die Analyse dadaistischer und surrealistischer Filme von Hans Richter oder Luis Buñuel ausschlaggebend. Weitere Impulse lieferte die Auseinandersetzung mit der Videokunst, die als Schnittstelle von Film Konzept- und Aktionskunst fungiert. Diese Werke ermunterten die Schülerinnen und Schüler vertraute Dinge neu zu sehen und Absurdität, Irritation sowie die Intensität bewegter Bilder als künstlerisches Ausdrucksmittel aufzugreifen. Eine besondere Errungenschaft der Videokunst ,das Prinzip des „Found–footage“, wurde von den Schülerinnen genutzt um vorgefundenes Filmmaterial, ähnlich wie bei einer Collage, in einen neuen inhaltlichen Zusammenhang zu stellen und frei gewählte Themen wie etwa die Auswirkungen der Pandemie, die Macht der Medien, Virtualität versus Realität, Leistungsdruck, Diskriminierung von Randgruppen oder die Metamorphose von Alltagsgegenständen mit den Möglichkeiten des Films zum Ausdruck zu bringen.

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