WENZGASSE

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Verfremdung- Schärfung des Blicks

VON MAG. CONSTANZE GREILHUBER GEPOSTET AM 24. MAI 2020

Die Schüler und Schülerinnen der Klassen 7A/7B/7D nutzten im Rahmen des Distance Learning im Fach Bildnerischer Erziehung die künstlerische Strategie der Verfremdung um Gedanken oder Erkenntnisse bezüglich der aktuellen Berichterstattung in den Medien zu verdeutlichen.

Galt das Streben nach einem möglichst naturgetreuen Abbild der Wirklichkeit bis ins 18. Jahrhundert als Inbegriff von Kunst, entwickelte sich im 19. Jahrhundert erstmals eine sozialkritische Kunstauffassung. Realisten, allen voran Gustave Courbet, waren der Auffassung, dass sich die Kunst auf das Leben der Gegenwart konzentrieren muss. Andy Warhol, ein Vertreter der Pop Art, verweist in seinen frühen Arbeiten der 1960-er Jahre auf die Macht der Mediensprache und die daraus resultierende Gefahr der Manipulation und des Voyeurismus.

Bild Verfremdung

In ihren Collagen und digitalen Bearbeitungen stellten die Schülerinnen und Schüler Gewohntes und Vertrautes in ungewohnte Zusammenhänge um Probleme und Krisen der Pandemie zu reflektieren.

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