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Pieter Bruegel – Das Zeichnen der Welt

VON MAG. CONSTANZE GREILHUBER GEPOSTET AM 08. OKTOBER 2017

Ort: Albertina, Wien

Die Klassen 8A/8C und 7A/7B besuchten im Rahmen des Unterrichts im Fach Bildnerische Erziehung die Ausstellung „Bruegel - Das Zeichnen der Welt“ in der Albertina. In dieser Schau ist das gesamte Spektrum von Bruegels (um 1525-1569) zeichnerischem und druckgrafischem Schaffen sowie eine Gegenüberstellung mit bedeutenden Vorläufern wie etwa Hieronymus Bosch oder Albrecht Dürer zu sehen.

Als Vorbereitung und Einstimmung auf den Ausstellungsbesuch beschäftigten wir uns mit der Geschichte des niederländischen Unabhängigkeitskampfes gegen die spanische Herrschaft, einer Epoche, die gekennzeichnet war von politischen und sozialen Umbrüchen sowie einer tiefen religiösen Spaltung.

Albertina

Aus der Vielfalt des grafischen Werkes wurden die Drucke „Die großen Fische fressen die kleinen“ (um 1557) sowie „Der Krieg der Sparbüchsen gegen die Geldsäcke“ (um 1563) einer genaueren Analyse unterzogen und deren Aktualität reflektiert.

Drastisch führt uns der Künstler die fortschreitende Entmenschlichung und Verdinglichung im frühkapitalistischen System der Niederlande vor Augen.

Albertina

In einer Dialogführung wurde sowohl Bruegels Begeisterung über die Schönheit der Welt als auch seine Verzweiflung über menschliche Verhaltensweisen bewusst.

Albertina

Die großen Fische fressen die kleinen

Quelle: Hammer-Tugendhat, Daniela: Innovative künstlerische Verfahren als Mittel der Zeitkritik

in: Michel, Eva (Hg.): Pieter Bruegel- Das Zeichnen der Welt. Hirmer Verlag, München 2017

Albertina

Der Kampf der Sparbüchsen mit den Geldsäcken