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Exkursion Brüssel

VON LILLY SOBOTKA, 7C GEPOSTET AM 26. JUNI 2019

13. Juni 6 Uhr Früh – eine 15-köpfige Gruppe von Politische Bildung, samt 15 Studierenden und den renommierten Professoren Thomas Hellmuth und Oliver Rathkolb, startet in das Abenteuer rund um die Hauptstadt Belgiens, eines der wichtigsten Zentren der EU. Wir waren nicht unvorbereitet, denn in mehreren Vorbereitungsstunden und Exkursionen, konnten SchülerInnen und Studierende erste Einblicke in die Geschichte der EU und von Brüssel erhalten.

Brüssel

Nach einem kurzen Flug und einer etwas längeren Busfahrt, landete unsere Reisegruppe schließlich mitten im EU-Viertel, wo wir vorerst nur unser Gepäck verstauten. Anschließend erhielten wir eine Einführung am Grand-Place, welche mit einem kleinen Rätsel endete. Doch bevor dieses gelöst werden konnte, standen erste kulinarische Erfahrungen auf dem Tagesplan: Pommes und Waffeln. Als alle satt waren und überdies auch das Rätsel geknackt hatten, startete unsere Gruppe zum Haus der Europäischen Geschichte los. Vorort erhielten wir eine Führung durch die Wechselsaustellung „Restless Youth“, welche sich mit den verschiedenen Jugendgenerationen seit dem 2. Weltkrieg auseinandersetzt.

Brüssel

Anschließend machten wir uns auf den Weg in unsere Unterkunft. Da diese nicht allzu weit vom Atomium entfernt war, beschlossen wir nach dem Essen, auch diese Sehenswürdigkeit zu besichtigen. Leider spielte uns das Wetter an diesem Tag nicht sonderlich in die Hände, und so kamen wir etwas nass und müde, von all den Erlebnissen, zurück in das Quartier.

Brüssel

Tag 2 – Gut gelaunt und ausgeschlafen fuhren wir erneut zum Haus der Europäischen Geschichte. Heute hatten wir jedoch die Möglichkeit, die Dauerausstellung, samt Tablet und Audio-Guide, zu besichtigen und konnten darüber hinaus ein Gespräch mit der Kuratorin des Hauses Constanze Itzel führen. Der Vormittag verging viel zu schnell, sodass manche regelrecht traurig waren, nicht alles gesehen zu haben. Doch der nächste Programmpunkt stand bereits an. Diesmal trafen wir uns vor dem europäischen Parlament, welches wir nun besichtigen durften.

Auch dieses Museum war technologisch top ausgerüstet, denn mittels Audio-Guides und kleinen Smartphones, konnten wir uns zu bestimmten Themen, genauere Informationen einholen.

Brüssel

Am Abend stand es uns wiederum frei, wo wir Essen gehen wollten und als wir langsam alle wieder im Hostel angekommen waren, trafen wir uns mit Frau Professor Erckert im Garten der Unterkunft. Es war wirklich ein sehr netter und lustiger Abend, den alle sicherlich in Erinnerung behalten werden.

Tag 3 – der letzte Tag war angebrochen und unsere Gruppe brach zum letzten Programmpunkt auf. Zum zweiten Mal fuhren wir zum europäischen Parlament, doch heute hatten wir die Möglichkeit, in die Rolle eines Parlamentariers einzutauchen. Nachdem wir vier verschiedenen politischen Fraktionen zugeordnet worden waren, begann auch schon die Arbeit, bei welcher wir uns zu den Themen Wasser und Sicherheit informieren und mit den anderen Parteien zusammenarbeiten mussten. Es war ein wirklich spannender, aber auch lustiger Vormittag, der uns die komplexen Vorgänge im europäischen Parlament näherbrachte.

Am Nachmittag splitteten wir uns wiederum auf, da eine Gruppe das Afrika Museum besuchen und die andere lieber noch den Rest der Stadt erkunden wollte. Am Abend fuhren dann alle gemeinsam zum Flughafen und kamen, trotz kurzer Komplikationen auf der Landebahn, gut in Wien an.

Abschließend lässt sich sagen, dass diese Reise ein wirklich einzigartiges Erlebnis für SchülerInnen, Studierende und Professoren war. Wir konnten viel mitnehmen und einiges über eine der wichtigsten Städte Europas erfahren.