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Reise nach Berlin

VON ELAINE GINZEL, FRANZ HRSKA, TERESA JUKIC, GERWIN KOWARIK, MAXIMILIAN STOLBA GEPOSTET AM 05. APRIL 2019

Alles begann am 16. Mai 2018, als die Geschichte-Wahlpflichtfach-Gruppe der damals 6. Klasse unter der Leitung von Frau Prof. Erckert an dem Geschichtewettbewerb des Bundespräsidenten teilnahm. Mit dem Preisgeld beschlossen wir, für 3 Tage nach Berlin zu fliegen.

Los ging es am Samstag, dem 16. März 2019 um 5 Uhr 45 für 21 Jugendliche und den zwei Begleitlehrerinnen Frau Prof. Ghandour und Frau Prof. Erckert am Flughafen in Wien. In Berlin angekommen, nahmen wir an einer Schiffsfahrt auf der Spree teil, um einen groben Überblick über die Stadt zu erhalten. Weiter ging es zur Bernauer Straße an die Gedenkstätte „Berliner Mauer“. Nach einer regnerischen Führung mit unserem Kulturvermittler Herr Heil, teilte sich die Gruppe in Ost und West. Ein Teil ging in das Olympiastadion zum Spiel Borussia Dortmund gegen Hertha BSC, der andere Burger essen.

Berlin

Weiter ging es am Sonntag am Brandenburger Tor. Nachdem wir uns beim Fotoschießen – es wurde unser einziges Foto in der Sonne - verzettelt hatten, kamen wir mit einer kleinen Verspätung beim Stasi Museum an. Dort vermittelte uns der Museumsführer, der selbst Erfahrungen mit der Stasi gesammelt hatte, anhand von praktischen Beispielen, wie das Leben in der DDR unter der Stasi gewesen war. Während wir durch das Haus 1 gingen, fühlte es sich so an, als ob die Zeit stehen geblieben wäre. Anschließend besuchten wir das Pergamonmuseum. Dort sahen wir Kulturschätze, wie das Ischtar-Tor aus Babylon, aus dem heutigen Irak. Eines von vielen Highlights während unseres Berlin-Aufenthalts war der Besuch der Kuppel des Reichstages. Von oben erhält man einen völlig anderen Eindruck über das nächtliche Berlin.

Am letzten Tag hatten wir den Vormittag zur freien Verfügung, wo wir uns in Gruppen zusammenschlossen und unter anderem den Tegeler See, den Flughafen Tempelhof oder das DDR-Museum besichtigten. Unser letzter Programmpunkt war die Stiftung Topographie des Terrors, wo wir mit Hilfe eines mehrstündigen Workshops mehr über das Handeln und Denken der Täter erfahren haben, aber auch über die Leiden der unterdrückten Bevölkerung. Zu diesem Zeitpunkt waren unsere geistigen und körperlichen Kräfte, nach einem sehr interessanten und erlebnisreichen Wochenende, aber nicht mehr zu 100% vorhanden.

Berlin

Auch wenn das Wetter nicht immer mitgespielt hat, war es eine sehr bereichernde Exkursion, bei der uns Spaß und Wissen vermittelt wurde. Unser Fazit: Berlin ist nicht so schön wie Wien, aber es hat zweifellos ein historisch einzigartiges Ambiente.

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